Tiefenau - Engehalbinsel

Karte-Engehalbinsel

Die Tiefenau gehört zur Engehalbinsel, eine Landzunge von der Aare eng umschlungen. Solche Standorte wählten mit Vorliebe die Kelten für ihre Stammeszentren. Sehr typisch ist die Lage des keltischen Oppidums, einer grossen befestigten Siedlung, die im 2. Jh. v. Chr. auf der Engehalbinsel entstand. Dort, wo das Ufer nicht sehr abschüssig ist, und besonders am Hals, der engsten Stelle gegen Süden, wurde die Verteidigungsmöglichkeit durch Wälle erhöht (Keltenwall). Im 1. bis 3. Jahrhundert machten sich die Römer die sichere Lage der Engehalbinsel zunutze. Sie errichteten eine ausgedehnte gallorömische Siedlung. Heute noch erhalten sind das restaurierte Badegebäude im Reichenbachwald und das konservierte Amphitheater bei der Matthäuskirche. Im offenen Eingangsgeschoss des Kirchgemeindehauses wird in Ausstellungsvitrinen über die Geschichte der Engehalbinsel eingehend informiert. sie auf einem Wall, den uns schon die Kelten 200 Jahre vor Christus aufgeschüttet haben.

Vom Frühling bis Herbst sind zwei Fähren in Betrieb. Wanderer geniessen es, Bremgarten oder Reichenbach auf dem Wasserweg zu erreichen.

Ein grosser Teil der Halbinsel ist bewaldet. 90 % mit Laubholz, vorwiegend Buchen.

Mit der RBS, Linie Z , der sogenannten "Metro" gelangen wir in vier Minuten zum Hauptbahnhof Bern.